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Anlieferungsmodalitäten

Neben den rein stofflichen Anforderungen zur Anlieferung organischer Abfälle auf dem Kompostwerk bestehen hinsichtlich der Menge, der Herkunft und dem Transporteur die folgenden Annahmebedingungen und –regelungen:

  1. Grünabfälle von Privatpersonen/-haushalten aus den Syndikatsgemeinden werden bis zu einem Volumen von 1 m3 kostenfrei angenommen, wenn diese direkt vom Abfallproduzenten angeliefert wird. Die Kosten für die Verwertung werden von den jeweiligen Gemeinden dieser Privatpersonen getragen.
  2. Kommunale Grünabfälle werden in unbegrenzter Menge angenommen, wenn diese von der Gemeinde selbst angeliefert werden.
  3. Alle Anlieferungen von Privatpersonen/-haushalten über ein Volumen von 1m3 werden nur kostenfrei angenommen, wenn ein spezielles Zertifikat, unterschrieben von der jeweiligen Gemeinde, vorgelegt wird. Durch das Zertifikat bestätigt die Gemeinde die Übernahme der Verwertungskosten.
  4. Wenn die Grünabfälle von Privatpersonen oder Gemeinden über Dritte, Z.B. Gewerbebetriebe, angeliefert werden, müssen diese auch das Zertifikat, erhältlich bei allen Gemeinden, unterschrieben von der Privatperson und der jeweiligen Gemeinde, vorlegen. Durch das Zertifikat wird sowohl die Herkunft dieser Abfälle, als auch die Übernahme der Kosten durch die Gemeinde bestätigt.
  5. Für gewerbliche Grünabfälle, die aus dem Syndikatsbgebiet stammen und für die kein Zertifikat zur Kostenübernahme einer Gemeinde vorliegt, wird eine Verwertungsgebühr von 63,74.- € pro Tonne vom Syndikat in Rechnung gestellt. Es werden nur Abfälle angenommen, von denen eine schriftliche Herkunftsbestätigung des Abfallproduzenten aus dem Syndikatsgebiet vorgelegt werden kann.

Die Vordrucke der Muster Zertifikate sind bei allen angeschlossenen Gemeinden erhältlich.

Zur besseren Veranschaulichung der Annahmebedingung dient diese Tabelle

 

 

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