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.jpg?FileID=divers%2fwill+lux+grundsteinlegung+(small).jpg) | Am Montag, den 25.05.2009 legten Umweltminister Lucien Lux und Syndikatspräsident Will Hoffmann im Beisein der Vorstandsmitglieder des Syndikats Minett-Kompost, der Vertreter der Mitgliedsgemeinden, der Ministerien und Verwaltungen sowie der ausführenden Baufirmen und Studienbüros den Grundstein für die neue Vergärungsanlage neben dem Standort des bestehenden Kompostwerkes. Im Rahmen einer Feierstunde wurden eine Urkunde, eine aktuelle Tageszeitung sowie ein Satz Luxemburger Euromünzen in einer Schatulle fest verschlossen und für die Nachwelt in den ersten Stein der neuen Anlage gemauert. mehr Infos Grundsteinlegung |
Die Erweiterung des bestehenden Kompostwerkes ist erforderlich, da die sehr erfolgreiche Sammlung organischer Abfälle und die wachsende Bevölkerung in den angeschlossenen Syndikatsgemeinden zu stetig steigenden Anliefermengen führte, so dass die vorhandene Verwertungskapazität schon seit einigen Jahren erheblich überschritten wurde. Mittlerweile werden statt der einstmals eingeplanten 20.000 schon 30.000 to organische Abfälle pro Jahr angeliefert. Das Projekt hat neben der Kompostherstellung zusätzlich zum Ziel, umweltfreundliches Biogas aus organischen Abfällen zu erzeugen, die über die grüne Biotonne im Syndikatsgebiet eingesammelt werden. Es ist Teil des nationalen CO2-Allokationsplanes und hat den Status eines nationalen Pilotprojektes für die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz. | .jpg?FileID=divers%2flux+vortrag+grundsteinlegung1+(small).jpg) | .jpg?FileID=divers%2fthumbnails%2fwill+vortrag+grundsteinlegung1+(small).jpg) | Für das Gesamtprojekt sind gemäß dem Gesetz vom 21.07.2007 insgesamt 23,4 Mio. Euro vorgesehen, zwei Drittel davon werden über den Umweltfonds des Umweltministeriums gefördert. Weiterhin wird das Projekt durch die Europäische Union im Rahmen des FEDER - Programms kofinanziert, welches in Luxemburg vom Wirtschaftsministerium betreut wird. Die Vergärungsanlage wird eine maximale Kapazität von 25.000 to organischen Abfällen pro Jahr haben. In dem mittlerweile seit 12 Jahren bestehenden Kompostwerk werden weiterhin ganzjährig die angelieferten Baum- und Strauchschnittabfälle sowie Bioabfälle in den Spitzenanlieferungszeiten Mai bis September verarbeitet. | | Der Anlagenverbund Kompostierungs- und Vergärungsanlage hat auf Grund der verfahrenstechnischen Zusammenhänge eine jährliche Gesamtkapazität von ca. 35.000 to. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Herbst 2010 geplant. Den verfahrenstechnischen Teil der Vergärungsanlage liefert die Firma STRABAG Umweltanlagen GmbH, die baulichen Einrichtungen werden von der Firma COSTANTINI S.A. ausgeführt. Die federführenden Planungsbüros sind PYÖYRI Environment (Abteilung IGW) und Schroeder & Associés. |
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